WAS IST EINE ADJUVANTE BEHANDLUNG?
Die in der Folge aufgeführten Studien zur adjuvanten Behandlung stellen nur einen kleinen Auszug der therapeutischen Möglichkeiten dar, die sich heute in der klinischen Prüfung befinden. Die Reihenfolge ist willkürlich. Bitte beachten Sie, dass es sich um derzeit in Deutschland nicht zugelassene Therapieoptionen in der jeweiligen Situation handelt!
Phase-III-Studie in der Adjuvanz: Sunitinib vs. Placebo
In dieser Studie wird die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Therapie mit dem Tyrosinkinasehemmer Sunitinib im Vergleich zu Placobo (kein Wirkstoff) bei Patienten im frühen Stadium überprüft (Adjuvanz). Die Patienen sollten nach den UISS-Kriterien ein erhöhtes Risiko und keine Metastasen aufweisen. Zudem sollte die tumortragende Niere entfernt worden sein (Nephrektomie). Sie werden ein Jahr lang mit Sunitinib oder Placebo behandelt.
Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob eine adjuvante, also vorbeugende Behandlung mit dem Wirkstoff Sunitinib im Vergleich zu Placobo Vorteile für die Patienten birgt. Derzeit werden Patienten, die nach der Operation der Niere tumorfrei und ohne Metastasen sind, nicht weiter behandelt, sondern in regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen beobachtet. Für die Studie werden noch Patienten gesucht.
Leiter der klinischen Prüfung ist OA Dr. med. Michael Staehler an der Urologischen Klinik und Poliklinik, Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Informationen zu weiteren Prüfzentren erhalten Sie beim Lebenshaus.
