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DER MONOKLONALE ANTIKÖRPER BEVACIZUMAB

 

Bevacizumab ist ein so genannter monoklonaler Antikörper, der die Gefäßbildung hemmt und damit das Tumorwachstum und die Verbreitung der Tumorzellen im Körper unterbindet.

 

Beim Nierenzellkarzinom wird der Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) vermehrt produziert - eine Fehlfunktion, die zur Tumorbildung führt. Der Antikörper Bevacizumab bindet VEGF und hemmt so die Bildung neuer Blutgefäße (Antiangiogenese), der Tumor hungert regelrecht aus. Beim Nierenzellkarzinom wird er in Kombination
mit Interferon-alpha verabreicht.

 

Die Zulassung für die Erstlinien-Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms in Kombination mit Interferon-alpha wurde von der europäischen Gesundheitsbehörde EMEA im Dezember 2007 erteilt.


 

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