WIE MACHT SICH NIERENKREBS BEMERKBAR?
Da es noch keine spezifischen Tumormarker gibt - z.B. bestimmte Blutwerte, die eine frühzeitige, gezielte Vorsorgeuntersuchung ermöglichen würden - und das Nierenzellkarzinom üblicherweise erst spät Beschwerden bereitet, bleibt es meist sehr lange unbemerkt.
In vielen Fällen (etwa 50%) wird der Krebs durch Zufall während einer Routineuntersuchung z.B. einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes oder einer anderen Laboruntersuchung entdeckt, denn oft sind die möglichen Symptome relativ unspezifisch. Schmerzen in der Flanke, Gewichtsverlust, Blutarmut, neu aufgetretener Bluthochdruck, hohe Kalziumwerte im Blut, Koliken, Abnahme der Leberfunktion oder Blut im Urin können unter Umständen auf einen Tumor hindeuten.
Bei Entdeckung des Tumors in einem fortgeschrittenen, d.h. metastasierten Stadium können natürlich auch noch zusätzliche Symptome auftreten – wie z.B. starke Schmerzen bei Knochenmetastasen; Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen bei Hirnmetastasen; Atemnot und Hustenanfälle bei Lungenmetastasen.
