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Bei der Entscheidung, welche Therapie zum Einsatz kommt, wird im ersten Schritt unterschieden, ob der Patient noch im frühen Stadium ist, also keine Metastasen (= Tochtergeschwüre) vorliegen oder ob sich der Krebs bereits auf den Körper ausgebreitet hat (fortgeschrittenes Stadium = Vorliegen von Metastasen). 

 

Insgesamt ist das Nierenzellkarzinom eine komplexe, heterogene Krebsart, die eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie notwendig macht. Je nach Tumorart, Zelltypus und Ausbreitung wird die Therapiestrategie für den einzelnen Patienten festgelegt. Dazu ist es wichtig, dass alle Informationen zum Tumor, der Ausbreitung etc. (TNM-Klassifikation) verfügbar sind.


Darüber hinaus ist es heutzutage häufig der Fall, dass die Therapieentscheidung interdisziplinär getroffen wird. Das heißt, dass Vertreter aller relevanten Fachrichtungen wie beispielsweise Onkologen, Urologen, Pathologen, Radiologen und ggf. Psychoonkologen etc., die den Patienten im Verlauf seiner Erkrankung betreuen, die Entscheidung über die Therapie gemeinsam treffen. Ziel ist es, die Sichtweisen verschiedener Fachrichtungen zu berücksichtigen und so die Therapie optimal zu gestalten.

 

 

Therapien, die derzeit beim Nierenzellkarzinom im Rahmen von Studien untersucht werden (und noch nicht zugelassen sind) sowie aktuelle Studienergebnisse finden Sie unter "Studien".

 


 

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